Rauhreif
Etwas aus den nebelsatten
Lüften löste sich und wuchs
über Nacht als weißer Schatten
eng um Tanne, Baum und Buchs.
Und erglänzte wie das Weiche
Weiße, das aus Wolken fällt,
und erlöste stumm in bleiche
Schönheit eine dunkle Welt.
- Gottfried Benn (1886-1956)
Technik:
2008,
Aquarell
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Magnificat

2008, Aquarell auf Büttenpapier
Die Verheißung der Geburt Jesu
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
(Lk 1, 26-38)
Mit den Worten Magnificat anima mea Dominum (Meine Seele preist den Herrn) beginnt auf lateinisch der psalmartige Lobgesang Marias, mit dem sie, nach der Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel zu Besuch bei ihrer Cousine Elisabeth, auf deren prophetischen Gruß antwortet.
Martin Luther regte an, es auf dem 9. Psalmton zu singen:Magnificat
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Technik:
2008,
Aquarell
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Grindelwald
Wasserkraftwerk an der Schleuse in Horkheim

1987, Öl auf Leinwand (aufgezogen auf Holz)
In Horkheim wird der Neckarkanal geschleust. Der Necker selbst verläuft in einer Schleife ein ganzes Stück von Horkheim entfernt weitläufig um den Ort. Zwischen dem Neckar und dem Kanal, der direkt am Ort vorbeiführt, ist dadurch die Horkheimer Insel entstanden. Diese Insel ist großteils ein Naturschutzgebiet und wissenschaftliches Forschungsgelände für unter anderem Hydrogeologie.
Der Neckar wurde in Horkheim ab 1713 schiffbar gemacht, Schiffer aus flussabwärts liegenden Orten ließen sich in Horkheim nieder. Ein Vorfahre von mir, Georg Ludwig Bühler, wurde beispielsweise 1766 in Haßmersheim geboren und starb 1822 in Horkheim.
Einige Schiffer verließen den Ort durch ihre Berufstätigkeit auch flussabwärts, teils bis nach Amsterdam. Auch hier war Verwandtschaft von mir darunter, beispielsweise Georg Balthasar Gmelich, der 1767 in Horkheim geboren wurde und 1824 in Amsterdam verstarb.
Die rechte Schleusenkammer wurde zwischen 1948 und 1951 erbaut, die linke Kammer 1959 bis 1960. Mein Vater war bei den Bauarbeiten beteiligt, ich selbst war viele Jahre als Sachverständiger im Kraftwerk bei der Schleuse beschäftigt. Der Neckar und speziell die Schleusen und Wasserkraftwerke sind daher wesentlicher Teil meines Lebens.
Besigheim am Neckar

1985, Öl auf Leinwand (aufgezogen auf Holz)
Ansicht auf Besigheim vom Neckar aus.
Besigheim bietet eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder in Süddeutschland. Die hohen Stadtmauern wurden 1805 zwar auf die halbe Höhe abgetragen, es wurden Tortürme entfernt und Durchbrüche angelegt. Dennoch sind sie in ihrer Struktur fast komplett erhalten. Von der abgerissenen unteren Burg ist der mächtige Waldhornturm erhalten. Den Gegenpol zu dieser Anlage bildet die obere Burg. Ihr Hauptturm, der 1220 errichtete Schochenturm, der rechts im Bild zu sehen ist.
Oben befindet sich eine Turmwärterwohnung. Nach einem der Wärter, Schoch, wurde der Turm benannt. Das daneben stehende Steinhaus mit seinem imposanten, abweisend wirkenden Giebel ist über den Bogen des Stadttors mit dem Turm verbunden. Es ist das ehemalige Wohnhaus der Burg. (Quelle: Wikipedia)
Die Mohnblume - Symbol für Verlust und Tod

2006, Aquarell
Der rote Klatschmohn ist eines meiner liebsten Motive. Neben dem edlen Rot und den filigranen Blättern hat die Mohnblume hat im englischen Sprachraum eine besondere, traurige Symbolik.
"In Flanders Fields" ist eines der bekanntesten Gedichte über den Ersten Weltkrieg. Es bezieht sich auf die Mohnblumen, die zwischen den Reihen der frischen Kriegsgräber blühen und deren Farbe an das Blut der Soldaten erinnert, das den Boden Flanderns durchtränkte.
Auf Flanderns Feldern
Auf Flanderns Feldern blüht der MohnAbgeleitet von Poppy, dem englischen Namen der Mohnblume, wird der globale Gedenktag Rememberance Day am 11. November auch Poppy Day genannt.
Zwischen Reihen von Kreuzen,
Wo unser letzter Ruheplatz ist, und am Himmel
Fliegen immer noch die tapfer singenden Lerchen.
Wir sind die Toten. Vor kurzem noch
Lebten wir, fühlten die Dämmerung, sahen das Morgenrot glühen
Liebten und wurden geliebt, und nun liegen wir
Auf Flanderns Feldern.
Führt unseren Kampf mit dem Gegner fort:
Euch werfen wir aus kraftlosen Händen die Fackel zu;
Sie hoch zu tragen sei eure Pflicht.
Haltet ihr uns Toten nicht die Treue, werden wir nicht ruhen,
Auch wenn der Mohn blüht
Auf Flanderns Feldern.
— John McCrae
Technik:
2006,
Aquarell
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Baum auf einer Weide
Dorf in den Bergen

2007, Aquarell
Eine etwas surrealistische Ansicht. Die Berge suggerieren durch die Farbgebung, Helligkeit und unterschiedliche Schärfe eine grosse Bildtiefe. In Kontrast dazu ein kleines Dorf, das sich im Talkessel zusamenkauert, mit teils scharfgezeichneten Details. Der Himmel ist in giftig-gelbes Licht getaucht, das Dorf selbst scheint Licht auszustrahlen. Unruhige Ruhe herrscht.
Technik:
2007,
Aquarell
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Trauerweide am Neckar

Jahr unbekannt, Aquarell
Trauerweide am See. Der erste Schnee ist gefallen, die Bäume tragen noch das Herbstlaub.
Technik:
19xx,
Aquarell
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Das Matterhorn

1989, Öl auf Leinwand
Blick auf das noch weiße Matterhorn. Die Farben der Pflanzen im Tal stehen im starken Kontrast zum Schnee des Berges.
Technik:
1989,
Öl auf Leinwand
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Das Horkheimer Schloss

2005, Aquarell
Blick auf das Horkheimer Schloss und die Kirche.
Horkheim wird urkundlich erstmalig 976 erwähnt, als Kaiser Otto II. die bischöfliche Kirche zu Worms mit dem zu der Abtei Mosbach gehörigen Ort beschenkte. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts ging der Besitz wieder direkt auf die damaligen Kaiser über, wenngleich das Haus Württemberg auch versuchte, Einfluss auf Horkheim zu erlangen. Um 1450 gelangte Horkheim als Lehen an die Kurpfalz, die 1461 auch die Burg Horkheim erwarb. Im Jahr 1504 wurde Horkheim württembergisch, die Burg blieb Pfälzer Lehen.
Die Pfälzer Lehnsherren siedelten ab 1470 Juden in der Burg an, diese mussten jedoch beim Verlassen der Burg Schutzzoll an die württembergischen Lehnsherren des Dorfes entrichten und konnten sich erst im 19. Jahrhundert auch im Dorf ansiedeln. Die Horkheimer Juden hatten ihren Friedhof in Sontheim. Eine Horkheimer Gasse soll Judengasse geheißen haben. Bei einer Renovierung des Horkheimer Burgturms wurde eine hebräische Inschrift als Freskoarbeit freigelegt. Bemalungen zeigten den Toraschrein an und der Text war deutsch nur mit hebräischen Lettern geschrieben.
(Quelle: Wikipedia)
Zur Geschichte des Betsaals und der Synagoge gibt es hier einen geschichtlichen Überblick.
Technik:
2005,
Aquarell
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Blick über den Bodensee

2007, Aquarell
Blick auf Sipplingen am nördlichen Steilufer des Überlinger Sees, eines Teils des Bodensees. In Sipplingen ist die Wasserentnahmestation tief im See, die einen Grossteil Baden-Württembergs mit Trinkwasser versorgt.
Technik:
2007,
Aquarell
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Dorf am Hang

2007, Aquarell
Dorf an einem Hang, abseits der Strasse. Die Häuser sind eng aneinandergepresst, als ob sie sich und ihre Einwohner gegen die Unbillen des Wetters und der Welt gegenseitig schützen müssten.
Technik:
2007,
Aquarell
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Der Sämann

Jahr unbekannt, Öl auf Leinwand
Etwas farbenfoher als das Original von Vincent van Gogh läuft der Sämann über das Feld. Zum Vergleich hier das Original.
Technik:
19xx,
Öl auf Leinwand
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Baum in der Abendsonne

Jahr unbekannt, Öl auf Leinwand
Eine Bank unter einer Linde in der untergehenden Abendsonne. Prächtige Farben im Sonnenuntergang. Die Bank lädt zum Verweilen ein, lädt ein die Ruhe zu genießen.
Technik:
19xx,
Öl auf Leinwand
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Bäume vor gelbem Himmel

2007, Aquarell / Falttechnik
Die Bäume stehen einer Reihe hintereinander. Ein fahles, gelbes Licht lässt sich bläulich erscheinen. Der Nebel verdeckt die Details, wie Finger ragen die starken Äste in den Winterhimmel.
Technik:
2007,
Aquarell
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Der Leuchtturm

2007, Aquarell
Der Leuchtturm bei bewölktem Himmel, mitten in er Ortschaft. Er steht nicht draußen in den Dünen, wie das sonst oft der Fall ist.
Technik:
2007,
Aquarell
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Küstenlandschaft

1989, Öl auf Leinwand
Bäume und Sträucher an der Küste sind durch die stetige Meeresbrise in Windrichtung verwachsen. Kleine Gehöfte mit reetgedeckten Häusern stehen vereinzelt in der Landschaft.
Technik:
1989,
Öl auf Leinwand
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Scheuerberger Weinberg
Blick auf den Scheuerberger Weinberg. Der Scheuerberg ist ein 304 m hoher Berg bei Neckarsulm, auf dem sich einst eine Burg mit Kapelle befand und der als Hausberg der Stadt gilt.
Bis in die 1970'er Jahre waren in den Weinbergen auf dem Scheuerberg zahlreiche Steine mit Steinmetzzeichen aus romanischer Zeit zu finden. 1974 wurde außerdem eine gewaltige Steinmauer der ehemaligen Burganlage freigelegt, deren Dimension Historiker vermuten lässt, dass die Burg auf dem Scheuerberg möglicherweise die mächtigste der zahlreichen mittelalterlichen Burgen im Umland von Heilbronn gewesen sein könnte. (Quelle: Wikipedia)
Technik:
2007,
Aquarell
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Hyazinthen und Mohn

2005, Aquarell
Die Hyazinthen leuchten geradezu im Garten, besonders sichtbar gemacht durch ihren weißen Hintergrund. Im Kontrast dazu leuchtet der rote Klatschmohn durch seine eigene, kraftvolle Farbe.
Technik:
2005,
Aquarell
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